Beschichtungen 1K und 2K

Untergründe müssen fest, eben, tragfähig, frostfrei, frei von Öl, Fett, Teerpech, Nestern, klaffenden Rissen, Graten, Verunreinigungen wie Staub, Schmutz, Mörtelresten und Sinterschichten sein. Kehlen am Dach müssen gerundet und Kanten gefasst sein. Es ist wichtig, die Richtlinie für die Ausführung und Planung erdberührter Bauteile mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB) zu beachten.

Zur sicheren Bauwerksabdichtung bieten wir zwei verschiedene Grundprodukte an, die 1K- und 2K-Bitumendickbeschichtung.

Besonderheiten:

1K-Dickbeschichtung: Hochflexible, gebrauchsfertige, rissüberbrückende, lösemittelfreie, polystyrolhaltige, schrumpfarme, 1-komponentige Bitumendickbeschichtung

2K-Dickbeschichtung: Hochflexible, rissüberbrückende, spachtel- und spritzfähige, haftfeste, lösemittelfreie, polystyrolhaltige, 2-komponentige Bitumendickbeschichtung

 

Grundinformationen:

  • Amtliches Prüfzeugnis nach Bauregelliste A, Teil 2, entspricht DIN 18195-4 bis 6, Ausgabe 2000-08
  • Zur Abdichtung erdberührter Bauteile dauerhaft gegen: Bodenfeuchte (Kapillar-, Haftwasser), nicht-stauendes Sickerwasser (DIN 18195-4) nicht-drückendes Wasser (DIN 18195-5, mäßige Beanspruchung) aufstauendes Sickerwasser und drückendes Wasser (DIN 18195-6)
  • Auch für senkrechte und waagerechte Innen- und Außenflächen als Kleber für Dämm-, Schutz- und Drainageplatten sowie zur Ausbildung von Hohlkehlen verwendbar

 

Anwendungsgebiete:

  • Keller von Wohn- und Geschäftsbauten
  • Fundamente
  • Bodenplatten
  • Tiefgaragen
  • Balkone & Terrassen
  • Nassräume
  • Stützwände
  • Verklebung von Dämm- und Drainageplatten
  • NICHT für Abdichtungen von Flachdächern und Behältern geeignet

 

Einige spezifische Anwendungsgebiete der Dickbeschichtungen:

  • Kann an senkrechten und auf waagerechten Flächen eingesetzt werden
  • Verarbeitung kann auf trockenen und leicht feuchten Untergründen erfolgen. Bei Ersteren verlängert sich die Durchtrocknungszeit
  • Mineralische Untergründe müssen mit Voranstrich grundiert werden
  • Offene Stoßfugen bis 5mm sollten durch Kratzspachtelung mit Bitumendickbeschichtung oder mit Dünnputz geschlossen werden
  • Blasenbildung durch tiefe Poren oder Hohlstellen im Beton können durch Kratzspachtelung der 1K oder 2K verhindert werden
  • Alte, fest haftende Bitumenabdichtungen können nach Reinigung überarbeitet werden

 

Untergrundvorbereitung:

  • nach DIN 18195-3 Bauwerksabdichtungen
  • nach DIN 1053 Mauerwerksausführungen